Antiziganismus und Kapitalismus

Gemeinsam mit der Stiftung Demokratie Saarland haben wir Roswitha Scholz zu dem Vortrag „Antiziganismus und Kapitalismus“ eingeladen.

Das Phänomen des Antiziganismus ist in europäischen Gesellschaften weit verbreitet und in alltäglichen Ressentiments bis hin zu konkreten Angriffen weit verbreitet. In nahezu allen Staaten Europas werden Menschen auch nach dem Nationalsozialismus als „Zi***“ diskriminiert und verfolgt. Der Rechtsruck der letzten Jahre hat diese Situation noch verschlimmert. Anliegen des Vortrag ist es – über die moralische Empörung hinaus – den Antiziganismus analytisch zu begreifen und seine Ursachen aufzuspüren, seine Funktion im Kapitalismus, in dessen Zentrum die Arbeit steht, darzulegen und das historische und aktuelle Bewusstsein hinsichtlich des Antiziganismus zu schärfen.

Zur Referentin Roswitha Scholz, geb. 1959; Dipl. Sozialpädagogin (FH);  zweiter Bildungsweg; Studium der Soziologie, Pädagogik,  Philosophie und anderen Fächern querbeet an der philosophischen Fakultät ; freie Publizistin;  Publikationen in  linken Zeitschriften/Sammelbänden; Buchpublikationen: Das Geschlecht des Kapitalismus. Feministische Theorie und die postmoderne Metamorphose des Patriarchats (2000/2011), Differenzen der Krise – Krise der Differenzen. Die neue Gesellschaftskritik im globalen Zeitalter und der Zusammenhang von „Rasse“, Klasse, Geschlecht und postmoderner Individualisierung (2005); Arbeitsschwerpunkte: Feministische Theorie und radikale gesellschaftliche Formkritik, Intersektionalität, Erkenntnistheorie, „Zeitgeist“.

 

Zu dem Vortrag könnt ihr Euch bei unseren Kooperationspartner der Stiftung Demokratie Saarland anmelden.

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